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'Schreibtischhengst' ist für Daniel Schirmer kein Schimpfwort. Denn auch wenn er die gemeinsame Zeit auf Streife mit Partnerin Nina manches Mal vermisst – so ist er im Innendienst zwischen Aktenstapeln und Computern in seinem eigentlichen Revier angekommen. Er weiß, wo er im Netz die entscheidenden Informationen findet, er entdeckt in kleinen Details die großen Zusammenhänge. Daniel wird gespielt von Sven Fricke.

Da wo es kniffelig wird, läuft er erst richtig zur Hochform auf. Eigentlich läuft für Daniel alles nach Plan: Er hat einen erfüllenden Job, eine Frau, die er liebt, ein gemeinsames Reihenhaus mit kleinem Garten…

Doch was als leises Misstrauen beginnt, wird bald zur Gewissheit: Seine Frau betrügt ihn. Daniel zieht ins Hotel. Er lässt sich von Dauersingle Mads coachen, versucht sich neu zu erfinden. Aber schließlich muss er einsehen, dass er sich im Kern nicht ändern kann.

Daniel Schirmer ist ein aufrichtiger, immer verlässlicher und freundlicher Polizist. Zu seinem Leidwesen ist er ein wenig klüger und belesener als die anderen Menschen auf diesem Planeten. Immer wieder verzweifelt er an dem Unvermögen der Menschheit. Dann beginnt er, betont langsam Sachverhalte zu erklären oder fassungslos Hannes Krabbe dabei zu beobachten, wie der sich in eine neue, vermeintlich sinnlose Aktion hineinsteigert.

Doch schätzen alle, nicht zuletzt Hannes, Daniel für seinen Scharfsinn und sein Talent zu recherchieren und komplexe Zusammenhänge schnell zu erfassen. Umso fassungsloser reagieren die Kollegen, als Daniel Schirmer von seiner Ex Freundin beschuldigt wird, sie bedroht zu haben. Was ist an den Anschuldigungen dran? Und was sagt Caro, Daniels Frau, zu diesen schwerwiegenden Vorwürfen?

Sven Fricke über Daniel Schirmer

"Daniel Schirmer ist in seiner Arbeit äußerst gewissenhaft, man könnte ihn bisweilen kleinkariert nennen. Aber so findet er manchmal das eine kleine Puzzlestück. Er ist ein Teamspieler, er kann sein Ego hintanstellen, wenn es der Sache dienlich ist. Dadurch lässt er sich nicht so leicht aus der Reserve locken. Allerdings grenzt das mitunter an Selbstverleugnung, beispielsweise im schwelenden Konflikt mit seiner Frau. Da wünscht man ihm schon auch mal einen Tacken mehr Entschlossenheit und Durchsetzungsvermögen."